Wolfgang Seelbach
Wolfgang Seelbach

Kommunalpolitische Nachrichten aus dem Havelland

Siehe die Untermenüs "Aus dem Kreistag" und "Sicherer Schulweg". Weitere Themen sind im Aufbau.

Dokumente und Beschlüsse des Kreiselternrates und Kreisschulbeirates HVL befinden sich im Archiv.

Bürgermeisterstichwahl in Nauen:

Drei Fragen an die Kandidaten

 

Johlige gibt klare Antworten:

  • Mehr Schulsozialarbeit an der Arco-Schule
  • Kita 8. März soll bleiben
  • Toleranzfest soll es weiter geben

 

Als langjähriger Vorsitzender des Kreisschulbeirates und als Kreistagsmitglied hatte ich beiden Kandidaten die selben drei Fragen zu Themen zugesandt, die überregional diskutiert wurden.

Eckard Johlige hat mir nun Antworten zugesandt, die ich voll unterstützen kann.

 

Thema 1: Schulsozialarbeit an der Graf-Arco-Schule ...

"... ist zwingend erforderlich." Sein klares Bekenntnis zur Schulsozialarbeit an der Graf-Arco-Schule verbindet er mit der Forderung nach stärkerer finanzieller Unterstützung durch Land und Kreis.

Das sehe ich ähnlich: Aus meiner Sicht sollte über neue Finanzierungsmodelle nachgedacht werden, z. B. könnten Streetworker und Jugendsozialarbeit in den Kommunen weiter wie bisher finanziert werden, aber die Schulsozialarbeit als Landesaufgabe ähnlich der Versorgung mit Lehrkräften betrachtet werden.

 

Thema 2: Kita 8. März ...

"... soll ohne wenn und aber weitergeführt werden." Diese Aussage ist eindeutig und hat eine Verbindlichkeit, aus der er als Bürgermeister nicht mehr rauskommt - klare Botschaft an die Eltern.

 

Thema 3: Das Toleranzfest ...

"... soll es auch weiterhin geben." Allerdings wünscht er sich weniger Selbstdarstellung und mehr Inhalte - nachvollziehbar.

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Nachtrag: Inzwischen hat auch Herr Meger geantwortet.

Er spricht sich aus

  • für Stärkung der Schulsozialarbeit an der Graf-Arco-Schule (ohne allerdings auf das Finanzierungsproblem einzugehen)
  • für die Beibehaltung der Kita 8. März, nicht nur wegen des "besonderen Charme" der Einrichtung, sondern auch weil er kleinere Einrichtungen bevorzugt, "in denen sich die Eltern noch persönlich kennen".
  • Das Toleranzfest wird er nur unterstützen, "wenn es nicht weiter zu Wahlkampfzwecken wie z.B. in den letzten Jahren von SPD und Linken missbraucht wird." 

 

Mein persönliches Fazit nach Beantwortung der Fragen und Studium der öffentlichen Wahlaussagen:

Die Eltern der Kita 8.Mai können sich über die Aussagen von beiden Kandidaten freuen und auf eine entsprechende langfistige Planung auch seitens der SVV hoffen.

 

Für die Erweiterung der Schulsozialarbeit gibt es 'good will', aber keine klare Finanzierung.

 

Das Toleranzfest in der jetzigen Form wird von Manuel Meger abgelehnt, ich habe es jedoch in der Vergangenheit anders wahrgenommen. Da gehe ich eher mit der moderaten Kritik von Eckart Johlige mit.

 

Insgesamt ist Johlige für mich die klarere Wahlempfehlung. Ich halte ihn für kompetent, die dringenden Fragen wie sozialer Wohnungsbau, Bildung und friedliches Miteinander anzupacken.

Antworten im Wortlaut
Antworten zur Bürgermeisterstichwahl Nau[...]
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Container-Flüchtlingsunterkünfte werden geschlossen

BraWo-Artikel zu den Maßnahmen des Kreises

Elektromobilität im Havelland

 

Die Elektromobilität ist langfristig eine wichtige Alternative zu Benzinern und Diesel. Denn die Ölvorkommen sind endlich. Die Kreisverwaltung hat derzeit 3 Elektroautos im Fuhrpark, eins davon gesponsert.

 

Private Nutzer haben es im Havelland nicht leicht.

Ladestationen an Hauptverkehrsstraßen gibt es in Dallgow-Döberitz (Havelpark), Wustermark (Gemeinde), Elstal (B5 outlet), Nauen (Autohaus), Friesack (AWO) und Rathenow, also noch dünn gesät.

Die Grünen unterstützen Initiativen für mehr Ladestationen. Aktuell wird in Dallgow-Döberitz noch eine Ladestation am Rathaus (im Bau) errichtet.

 

Was ist seitens des Kreises geplant? Aus dem Bericht des Landrats März 2017:

 

"... Mangel an öffentlich zugänglichen Ladeeinrichtungen. Aus diesem Grund beabsichtigt das Klimaschutzmanagement, ein Konzept zum strategischen Aufbau einer bedarfsgerechten und öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur für den Landkreis Havelland zu erstellen. Ein entsprechender Förderantrag ist im Januar 2017 über die Förderrichtlinie „Elektromobilität vor Ort" des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht worden."

 

Das wäre ein Hebel, um eine einigermaßen flächendeckende Versorgung zu schaffen.

 

Auf meine Nachfrage (Sep 2017) erklärt Landrat Roger Lewandowski, dass das Konzept im 1. Halbjahr 2018 fertig sein sollte. 

 

Hinsichtlich des Klimaschutzes sollten uns jedoch keine Illusionen machen. Kurzfristig

ist der Umstieg auf Elektromobilität kein Beitrag zum Klimaschutz - langfristig schon.

 

Siehe dazu auch den Artikel im BraWo und meine Stellungnahme als PDF.

Artikel zu Diesel im Havelland.pdf
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Asylunterkunft in Schönwalde:

Schließen oder offenhalten?

 

"Zu wenig Personal, eine schlechte Verkehrsanbindung und nur noch rund 170 Bewohner bei ohnehin sinkenden Asylbewerberzahlen: In der Flüchtlingsunterkunft in Schönwalde-Glien, die für rund 400 Plätze ausgelegt ist, könnte laut Meinung von Kathleen Kunath, Sprecherin der Willkommensinitiative Falkensee, "eine Ghettoisierung stattfinden", sollte sich an den bestehenden Rahmenbedingungen nichts ändern. "Ich denke, die Möglichkeit, die dort lebenden Menschen auf andere Unterkünfte aufzuteilen, könnte in Betracht gezogen werden", meinte die Sachkundige Einwohnerin und Flüchtlingsexpertin. Ihrere Meinung nach fehlten Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Soziale Probleme seien die Folge. Aus ihrer Sicht müssten derartige Problem-Standorte ähnlich wie Brennpunktschulen besonders unterstützt werden. Zur Vorbeugung und Erkennung von Radikalisierungsprozessen bei den Bewohnern sei es notwendig, dass die Fachkräfte vor Ort kontinuierlich arbeiten und die Bewohner kennen. ...

Wolfgang Seelbach von den Bündnisgrünen gab etwa zu bedenken, dass der Kreis einen Puffer an Unterkunftsplätzen vorhalten sollte, um kurzfristig Schwankungen beim Zuzug von Flüchtlingen auszugleichen. Dennoch hielt einen ortsfernen Standort wie Schönwalde-Erlenbruch für problematisch, "erst recht, wenn abends keine Busse mehr fahren"."

Mehr dazu in mozonline/BraWo

 

Standortdiskussion neue Gesamtschule im Osthavelland

Meine Rede vor dem Kreistag zum Schulentwicklungsplan
2017 05 08 Kreistag HVL Rede zum SEP.pdf
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Thomas Nauhardt aus Dallgow-Döberitz, Vater von 3 Söhnen, spricht sich in einem Leserbrief (MAZ 14.3.2017) für den Standort Elstal aus. 

 

Seine (Gegen-)Argumente:

 - Im Gegensatz zur Kreisverwaltung sieht er die Oberschule Ketzin als nicht gefährdet an und verweist auf die komfortable Bus-Direktverbindung von Dallgow-Döberitz nach Ketzin.

 - Auch die Oberschule Brieselang sei angesichts der hohen Grundschul-Schülerzahlen (derzeit 624) und des Bevölkerungswachstums im Ort nicht gefährdet.

 - Die Oberschule Elstal ist übernachgefragt und der Ort hat relativ wenig Grundschüler (390).

 -  Bauland steht in Elstal ausreichend zur Verfügung.

 - Die Schule hat schon 2014 eine gute Gesamtschulkonzeption vorgelegt und hat die volle Unterstützung der Gemeinde.

 

Dietmar Bendyk, Schulleiter der Oberschule Brieselang wehrt sich heftig gegen die Gesamtschul-Pläne am Standort Brieselang.

Er spricht von "Arroganz der Macht" und verweist auf die gute Entwicklung, die die Schule seit 2011, als sie "am Boden" lag, gemacht hat.

"Wir haben hier etwas aufgebaut und jetzt wird über Nacht alles geändert"

"Wir als Schule rudern nicht gegen Wustermark. Im Gegenteil: In Elstal ist die Fläche und auch das Geld vorhanden. Insofern bringt es nichts, über Nacht ein solches Vorhaben am Standort Brieselang durchzuboxen. Den Beteiligten ist offensichtlich nicht klar, welche Kosten das verursacht. Es reichen keine fünf, keine zehn und auch keine 20 Millionen Euro aus, um das Projekt zu realisieren"

Hier der Artikel im BraWo

 

KSB HVL stimmt Schulentwicklungsplan zu und begrüßt Empfehlung für neue Gesamtschule!

 

KSB HVL: Stellungnahme zum SEP 2017

Der Kreisschulbeirat Havelland hat sich auf seiner Sitzung am 8.3. im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens mit dem Entwurf des Schulentwicklungsplanes (SEP) befasst. Nach ausführlicher Diskussion hat der KSB HVL einstimmig beschlossen, der Vorlage zuzustimmen.

Die Empfehlung für eine weitere Gesamtschule wird positiv hervorgehoben, da die Mitwirkungsgremien im Havelland schon seit Längerem auf die Übernachfrage an Gesamtschulplätzen hingewiesen haben.

Allerdings weist der KSB darauf hin, dass es hinsichtlich der Schülerentwicklung Bedenken von Mitgliedern des Kreiselternrates gibt, dass die Zunahme an schulpflichtigen Kindern insbesondere in Brieselang unterschätzt wird. Sollte der Bedarf an Schulplätzen deutlich stärker als erwartet zunehmen, erwarten wir von der Kreisverwaltung eine Korrektur der Planung und von den betreffenden Kommunen einen zügigen Ausbau der Kapazitäten.

 

Wolfgang Seelbach, Vorsitzender des KSB Havelland, 8.3.2017

 

[Anmerkung: Der KSB hat sich mit Auswahlkriterien und Argumenten für bzw. gegen Standorte befasst, aber bewußt keine Empfehlung für einen bestimmten Standort abgegeben. W. Seelbach]

8.3.2017 Beschluss des KSB: Stellungnahme zum Entwurf des Schulentwicklungsplans im Rahmen der Mitwirkung
KSB HVL Stellungnahme SEP 2017.pdf
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MAZ Gemeinsames Lernen 001.jpg
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Konzept „Schule für Gemeinsames Lernen“: Havelland profitiert!

 

Was ist mit den bisherigen Pilotschulen Inklusion in unserem Landkreis?

 

Die 9 Pilotschulen im Kreis Havelland werden ab dem nächsten Schuljahr besser ausgestattet. Die Zusatzausstattung „Gemeinsames Lernen“ wird je nach Größe um ungefähr eine halbe Stelle verbessert. Das betrifft folgende Schulen:

• Erich-Kästner-Grundschule Falkensee

• Geschwister-Scholl-Grundschule Falkensee

• Adolph-Diesterweg-Grundschule Falkensee

• Grundschule „Am Wasserturm“ Dallgow-Döberitz

• Grundschule im Glien, Perwenitz

• Robinson-Grundschule Brieselang

• Grundschule „Menschenskinder“ Schönwalde

• Karibu-Grundschule Paulinenaue

• Zeebra Grundschule Zeestow

 

Wie werden die anderen Schulen eingebunden?

 

Gleichzeitig können jetzt auf Antrag auch die anderen Grundschulen, sowie die Oberschulen und die beiden Gesamtschulen die Zusatzausstattung erhalten. Bedingung ist ein überzeugendes Konzept, das vom Bildungs-Ministerium abgesegnet werden muss. Schulen, die sich das jetzt für 2017 noch nicht zutrauen, können den Antrag auch noch später einreichen, für 2018 oder 2019. Dann ist eine Rückschau mit einer möglichen Überarbeitung des Konzeptes „Gemeinsames Lernen“ geplant.

 

Wie würden die einzelnen Schulen profitieren?

 

Das hängt von der Größe der Schule ab. Grund- und Gesamtschulen erhalten pauschal für 6% der Schülerschaft 3,5 Wochen-Lehrkräftestunden. Oberschulen würden wegen ihrer besonderen Bedingungen rechnerisch die doppelte Anzahl von Lehrkräftestellen erhalten, also 12% * 3,5 Lehrerwochenstunden.

Im Einzelnen könnten die Schulen auf Grundlage der derzeitigen Größe folgende Zusatzausstattung an Lehrkräften erhalten:

Rathenow:

Gesamtschule „Bruno H. Bürgel“: zusätzlich 3,7 Lehrkräftestellen

Oberschule „J.H.A. Duncker“: zusätzlich 3,2 Lehrkräftestellen

Grundschulen: je nach Größe zusätzlich 1,3 bis 3,1 Lehrkräftestellen

Machen alle Schulen mit, würden in Rathenow 15 Lehrkräfte mehr unterrichten.

 

In Premnitz könnten Grund- und Oberschule mit 2,6 bzw. 3,1 mehr Stellen planen.

 

Weitere Beispiele aus dem Osthavelland:

Gesamtschule „Immanuel Kant“: zusätzlich 5,7 Lehrkräftestellen

Oberschule Falkensee: zusätzlich 6,3 Lehrkräftestellen

Oberschule Elstal „Heinz Sielmann“: zusätzlich 5,2 Lehrkräftestellen

 

Wolfgang Seelbach, 7.12.2016

Landeselternsprecher und

Mitglied des Kreiselternrates und Kreisschulbeirates Havelland

Schüler aus Falkensee sollen nach Ketzin abgeschoben werden!

Es gibt im Raum Falkensee zu wenig Plätze an den weiterführenden Schulen. Das Schulverwaltungsamt des Kreises HVL und Bürgermeister Heiko Müller schlagen einen Schülertransport nach Ketzin vor. Eine neue Buslinie wird eingerichtet. Eltern protestieren.
Meine Meinung, die auch auf facebook gepostet habe: "Ich kann den Unmut verstehen. man zieht doch nicht in den teuren Speckgürtel, damit die Kinder quer durchs Havelland geschickt werden! 
Es ist noch nicht lange her, da wurde der Antrag der Oberschule Elstal auf Umwandlung in eine Gesamtschule abgelehnt. Die Schule hat eine gute Busverbindung und hätte die abgelehnten Schüler(innen) gut aufnehmen können."
Wenn jetzt der weite Schulweg von Perwenitzer Schülern als Argument herhalten soll,  so kann ich das nur als zynisch ablehnen. Wer nach Perwenitz zieht, weiß, dass es dort weite Schulwege gibt und nimmt das in Kauf. Wer nach Falkensee oder Dallgow-Döberitz zieht, erwartet zu Recht zumutbare Schulwege!
Artikel in der moz       Artikel im BRaWo mit Zitat von mir

Es gibt zu wenig Gesamtschulplätze!

Seit Jahren das selbe Bild: Die Kantschule muss wieder einen Großteil der Bewerber ablehnen. Dazu kommen noch viele Eltern, die ihr Kind aus diesen Gründen erst gar nicht an der Gesamtschule anmelden, sondern auf andere Schulen ausweichen.
Ich weiß, dass es nicht einfach ist, eine neue Gesamtschule im Ost-Havellad zu installieren. Aber ich erwarte wenigstens den politischen Willen dazu und danke dem Bürgermeister Heiko Müller, dass er das Thema im Gespräch hält.
Die CDU hat sich bei der Früheinschulung als lernfähig erwiesen und ihre Meinung auf Grund der Fakten geändert. Jetzt würde ich mir wünschen, dass sie ihre Haltung zur Gesamtschule überdenkt und gemeinsam mit Kommunen und Kreis, sowie SPD, Linken und Grünen nach einer Lösung sucht.
Die Landesregierung ist da inzwischen offener, Genehmigungen für Gesamtschulen sind seit einiger Zeit wieder möglich. (seel)

Siehe auch Artikel in moz online.

Schulsanierung Milower Land: EU-Mittel beantragt

Vielen Gemeinden im ländlichen Raum fehlen die Mittel für dringende und längst überfällige Schulsanierungen. Die Gemeinde Milower Land beantragt deshalb über die LAG Havelland EU-Mittel.
Mehr im Artikel der MAZ                      Über die LAG Havelland

Nauen: Eltern kämpfen für ihre Kita.


Nauen hat ein neues Tagesgespräch: Die Zukunft der Kita 8. März. In den Läden liegen Unterschriften aus und die Stimmung in der Stadt scheint auf Seiten der Eltern zu sein. Inzwischen berichtet auch die BraWo:

 

 
Eltern wollen Zeichen setzen Um den Erhalt des Kitastandpunktes der Kita 8. März zu sichern, haben sich Nauener Eltern entschieden, ein
moz.de
 
 

Landrat Schröder geht in Ruhestand!


Auf eigenen Wunsch geht Landrat Burkhard Schröder zum 1.4.2016 in den Ruhestand. Der Kreistag stimmte diesem Anliegen formell mit einer Gegenstimme und wenigen Enthaltungen zu. Dazu mein Kommentar:

"Damit geht eine Ära zu Ende, ein Havelländer Urgestein tritt ab.
Bei allen politischen Differenzen: Er hat für unseren Kreis Havelland gelebt wie kein anderer. Er hat seine Prinzipien, ist aber sachorientiert und nicht ideologisch.
Ein Beispiel: Ich rechne ihm hoch an, dass er seine Meinung zur Schulsozialarbeit nicht nur geändert hat, sondern offenbar auch maßgeblich an der Schaffung neuer Stellen beteiligt war. Seine Warnungen vor einem falschen Einsatz der Sozialarbeiter vor Ort sind aber weiterhin berechtigt."

Wolfgang Seelbach, 8.12.2015

 

In einem Artikel der MAZ verteidigt der Landrat seinen Besuch bei der AfD. Hier meine Stellungnahme dazu.
Kommentar zum AfDBesuch des Landrats.pdf
PDF-Dokument [95.5 KB]

Mehr Schulsozialarbeit!

Nach der Beschlussvorlage des Jugendamtes für den nächsten Jugendhilfeausschuss besteht Aussicht auf 7 neu eingerichtete Stellen in der Schulsozialarbeit, Start ab 1.11.2015.

Näheres unter https://ratsinfo.havelland.de/bi/vo020.asp

Förderschule HVL Markee (geistige Behinderung): Die veranschlagten Kosten für den Erweiterungsbau sind mal eben so um 40% gestiegen.
Stand Sept. 2014: 1 Million
Stand heute: 1,4 Millionen
Begründung: Unerwartet schlechter Baugrund. Die Kreisverwaltung hatte beim Kauf des Grundstückes 2014 den Baugrund nicht untersucht ...

siehe auch Artikel im BraWo

Ganztags-Stopp aufgehoben, Baaske lenkt ein!

 

Bildungsminister Günter Baaske hat der Gemeinde Wustermark grünes Licht gegeben, die notwendigen Baumaßnahmen für die Ganztags-Erweiterung der Grundschule weiterzuführen. Das gelte natürlich auch für die anderen drei Grundschulen, die ebenfalls vom Ganztagsstopp betroffen waren. Allerdings muss gegebenenfalls mit leichten Überarbeitungen der Konzepte gerechnet werden.

 

Zum Hintergrund: Die Mitteilung des Ministeriums im Mai, dass die laufenden Ganztags-Anträge von 4 Grundschulen (Umwandlung zur VHG) vorläufig nicht genehmigt werden, weil noch Evaluationen abgewartet werden müssten, löste nicht nur Elternkreisen Proteste aus. Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach hatte öffentlich und auch in den Mitwirkungsgremien deutlich sein Unverständnis zum Ausdruck gebracht:   „Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Hier werden engagierte Schulen und Gemeinden für Fehler bestraft, die andere gemacht haben. Sicherlich ist die Verlässliche Halbtagsgrundschule kein vollständiges Ganztagskonzept, aber wenn die Anträge stimmen und den bisherigen Anforderungen genügen, sollte genehmigt werden. Ein genereller Stopp ist das falsche Signal an die Schulen und demotiviert. Wenn eine Evaluation neue Erkenntnisse bringt, können die Verlässlichen Halbtagsdrundschulen ja anschließend immer noch verbessert werden. Die Landesregierung spart hier an der falschen Stelle und ignoriert den Koalitionsvertrag.“

Quelle: BraWo, 19.07.2015

Sommerakademie in Falkensee

Programm und Plakat hier

Weiterführende Schulen: Die Übergangszahlen stehen jetzt fest.

 

Danach bestägt sich der Run auf die Gesamtschulen.

 - Kantschule Falkensee: 166 Aufnahmen, 128 Ablehnungen

 - Bruno-Bürgelschule Rathenow: 112 Aufnahmen, 40 Ablehnungen

 

Die Gymnasien und Oberschulen sind in der Regel ausgelastet, mussten aber vergleichsweise wenig Ablehnungen aussprechen. Nur das MCG (Dallgow-Döberitz) hat noch 33 Plätze frei.

Quelle: BraWo vom 28.6.2015, "Regionales"

Havelland: Alle 9 inklusiven Grundschulen setzen das Pilotprogramm fort! Das teilte gestern, am 9.6.2015, das Staatliche Schulamt auf der Sitzung des Kreiselternrates mit.

Das ist aus meiner Sicht eine gute Nachricht, denn die inklusiven Konzepte benötigen Kontinuität.

Zum Hintergrund: Das Pilotprojekt Inklusion läuft nun schon seit drei Jahren. 84 Grundschulen hatten sich bereit erklärt, alle lernbehinderten Schülerinnen und Schüler aufzunehmen und erhalten im gegenzug eine pauschale Mehrausstattung an Lehrkräften, mit der sie langfristiger planen können. Da der Zeitraum ursprünglich erst einmal für 3 Jahre angesetzt worden ist, hat das Minsiterium den Schulen die Möglichkeit gegeben, einen Antrag auf Verlängerung zu stellen - erst einmal für 2 Jahre.

 

 

Weiterhin viele Rückstellungen bei der Einschulung

 

Laut Auskunft des Schulamtes beträgt die vorläufige Rückstellungsquote für die Einschulung zum kommenden Schuljahr 15,3% und ist damit weiter leicht gestiegen. Basis der Auswertung ist die Rückmeldung von 25 der 27 Schulen. Die Zahl kann also noch nach oben gehen.

Knapp zwei Drittel dieser Kinder (63,1%) sind in den Monaten Juli bis September geboren. Für sie wäre das Rückstellungsverfahren bei einer Verschiebung des Stichtages auf den 30.6. nicht nötig gewesen.

Dallgower Eltern fordern Gesamtschule
BRAWO 2015-03-07 Eltern fordern Gesamtsc[...]
PDF-Dokument [202.0 KB]

Rathenow: 40 Erstklässler erhalten nicht den Erstwunsch

siehe Artikel in der MAZ

Kreismusikschule stellt sich neu auf.
Nach sieben Jahren rüstet sich die Musik- und Kunstschule HVL mit einem erweiterten Konzept für die Zukunft.
KonzeptionzurstrategischenNeuausrichtung[...]
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Grüne im Kreistag HVL
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