Wolfgang Seelbach
Wolfgang Seelbach

Später Schulbeginn verbessert bei Jugendlichen die Konzentration!

Studie in Kansa mit 10.000 Schülern: Der Spiegel berichtet.

 

Erfolgreiches Experiment mit 200 Schülern in Rhode Island:

Artikel in der Süddeutschen Zeitung

Artikel in Die Presse.com

 

Plädoyer für mehr Schlaf in der FAZ

 

Interview mit Schlafforscher Jürgen Zulley in der Welt

 

zum Schlafrhythmus in der Pubertät Bericht auf t-online

Nachteil: weniger Zeit nachmittags!

Pro und Contra in RP online

 

 

Zur aktuellen Debatte:

MAZ-Umfrage und Artikel am 4.8.2015

 

Interview am 16.6.2015 mit Till Roenneberg, Uni München:

"biologische Diskriminierung"

 

Berliner Kurier vom 18.5.2015                      

Spiegel online: Interview mit Schlafforscher Göran Hajak

 

 

Mein Kommentar:

 

Warum späterer Schulbeginn?

Eine Untersuchung in Kansas mit 10.000 Jugendlichen kam zu einem klaren Ergebnis:

Verschiebung des Schulbeginns um eine Stunde ergibt positive „Auswirkungen für das Lernen, die Anwesenheit und die Fahrsicherheit der Schüler“.

 

Ein dreimonatiges Experiment mit 200 Jugendlichen in Rhode Island ergab das gleiche Ergebnis. Die Teenager, die 30 Minuten später zur Schule gingen, waren „motivierter, aufmerksamer und weniger müde“.

 

Schlafforscher betonen immer wieder, dass sich bei Jugendlichen die Tiefschlafphase nach hinten verschiebt und erst nach der Pubertät auf den Erwachsenenrhythmus einstellt.

 

Aber wir wissen auch ohne wissenschaftliche Expertisen, aus eigener Erfahrung, dass die Schüler in der Mittel- und Oberstufe häufig im ersten Unterrichtsblock "herumhängen", um dann im zweiten Block zur Höchstform auflaufen.

 

Es spricht also alles dafür, den weiterführenden Schulen einen späteren Schulbeginn zu ermöglichen.

Grundschulen sollten weiterhin früher beginnen - aus zwei Gründen: In diesem Alter gibt es noch einen anderen Bio-Rhythmus und den Eltern ist ein späterer Schulbeginn auch kaum zuzumuten.

 

Wolfgang Seelbach, 9.5.2015

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